Spielberichte 2. Mannschaft Korbball Wintermeisterschaft 2005/2006
Von Florian Hodel
5. Spieltag (21.01.06) Rickenbach 2 konnte sich in der
5. Runde der Wintermeisterschaft den 8. Rang wieder zurückerobern, ist
allerdings punktgleich mit zwei anderen Mannschaften. Die 9. und letzte Runde
verspricht viel Spannung.
Warm- Up mit starkem Gegner Der erste Gegner des Spieltages hiess
Menznau. Ein immer etwas unbequemer und aufsässiger Gegner. Das Spiel
entwickelte sich dann auch ziemlich zäh. Weder die eine noch die andere
Mannschaft konnte ihr gewohntes Spiel aufziehen. Es fielen kaum Körbe.
Rickenbach stand solide in der Defensive hatte aber auch immer wieder
Abschlusspech in der Offensive, ein Umstand den die Menznauer zum 3:2 Sieg
ausnützten. Vor allem die diesjährige Abschlussschwäche der Rickenbacher wirkte
sich verheerend aus; es konnten zwar Chancen erarbeitet, aber schluss-endlich
nur wenige genutzt werden. So gingen dann die Goldauer mit einem 9:4 Sieg vom
Platz.
Erfolg mit solider Defensive Nach dem man es nun erneut verpasste
zu punkten, musste jetzt unbedingt etwas zählbares her. Gegen Pfaffnau schien
das nicht unmöglich: mit den Hinterländern hatte man bis jetzt meistens gute
Erfahrungen gemacht. Konzentriert standen die Rickenbacher dann auf dem Feld und
vor allem auch mit dem festen Vorsatz nicht auf die bevorstehenden Provokationen
einzugehen. So fielen dann auch schon bald die ersten Körbe für die
Michelsämter. Auf der anderen Seite hatten die Pfaffnauer Mühe ihren Center als
Dreh- und Angelpunkt der Offensive einzusetzen, weshalb sie nicht im Stande
waren ihr gewohntes Spiel aufziehen. Rickenbach konnte deshalb die Partie mit
5:3 für sich entscheiden.
Zuletzt gegen den Letzten Letzter Gegner des Tages war Küssnacht.
Gegen den Tabellenletzten waren zwei Punkte Pflicht. Das "Zwöi" konnte schon
bald nach Beginn mit mehreren Körben in Führung gehen. Mit viel Einsatz machten
sich die Schwyzer aber daran, den Rückstand wieder aufzuholen. Dies gelang ihnen
auch recht gut; gegen den Schluss stand es wieder Unentschieden. Mit dem
erneuten Siegtreffer konnte der drohende Punktverlust abgewendet und der Sieg
mit 6:5 gesichert werden.
Für die kommende 6. Runde müssen nun weitere Punkte her um den rettenden 8.
Rang zu halten. Dabei gilt es vor allem gegen den direkten Widersacher
Beromünster zu punkten.
4. Spieltag (14.01.06) Rickenbach 2 verlor in der 4.
Runde den wichtigen, vor der Abstiegsrunde rettenden, 8. Platz. Nun heisst es
die Nerven zu bewahren und in den kommenden Matches konsequent zu
punkten.
Siegen um jeden Preis Punkte waren nun gefragt, konnte das
Rickenbacher Team sich bis anhin nur 6 Zähler aus 9 Spielen sichern -eine magere
Bilanz. Gegen, Arth-Goldau, den ersten Tagesgegner schien ein gutes Resultat in
Reichweite, denn die Schwyzer waren bis anhin auch noch nicht so richtig auf
Touren gekommen. Die Goldauer legten aber gleich los wie die Feuerwehr. Ihre
starke Offensive schien aus allen möglichen Positionen zu treffen. So lagen die
Rickenbacher zur Pause bereits klar im Hintertreffen. Vor allem die diesjährige
Abschlussschwäche der Rickenbacher wirkte sich verheerend aus; es konnten zwar
Chancen erarbeitet, aber schluss-endlich nur wenige genutzt werden. So gingen
dann die Goldauer mit einem 9:4 Sieg vom Platz.
Von der Theorie zur Praxis Als zweiter Gegner wartete Neuenkirch.
Gegen die abschlussfreudige Mannschaft muss man in der Regel mehr als 5 Körbe
erzielen, und ausserdem in der Defensive wach sein um zu gewinnen. In der
Theorie war also alles klar. Nach dem Anpfiff glich das Spiel aber leider wieder
dem 1. Match. Die Neuenkircher machten ihrem abschlussfreudigen Ruf wieder mal
alle Ehre; wurden sie in Korbnähe geblockt landeten sie halt kurz darauf einen
Treffer aus der Weite. Das "Zwöi" vermochte sich nur mit einzelnen guten
Offensivaktionen in Szene zu setzen. Nicht nur das Spiel ähnelte dem 1. Match,
sondern auch das Resultat: 8:4 für Neuenkirch stand es zum Schluss.
Nun müssen Punkte her... Als letzte Spielpaarung des Tages stand
diejenige gegen Ruswil auf dem Papier. Gegen die Rottaler war man Defensiv von
Anfang an auf dem Posten, denn von der Hinrunde wusste man, dass sie den
Abschluss fast ausschliesslich in Korbnähe suchen. So fanden die Ruswiler kein
Rezept gegen die Rickenbacher Defensive, die jederzeit auf der Höhe der Aufgabe
war. Im Angriff konnten die wichtigen Körbe erzielt werden und so bis zur Pause
ein respektabler Vorsprung erarbeitet werden. In der zweiten Halbzeit konnten
die Rickenbacher das Spieldiktat weiter bei sich behalten und so schlussendlich
mit 2:5 gewinnen.
3. Spieltag (17.12.05) Am letzten Samstag fand
für Rickenbach 2 die letzte Runde der Innerschweizer Korbballwintermeisterschaft
statt. 2 Punkte von 6 möglichen konnte man dabei nach Hause nehmen. Die
Mannschaft verbringt den Jahreswechsel auf dem 8. Rang.
Rickenbach - Schötz 3:5 Schötz als erster Gegner des Spieltages
liess einen interessanten und schwierigen Match erwarten: die Schötzer waren
letztes Jahr aus der 1. Liga abgestiegen. Nach dem Anpfiff begann aber nicht der
befürchtete Schötzer Sturmlauf und so vermochte Rickenbach gut mitzuhalten. Vor
ihrem Korb liessen die Hinterländer erstaunlich viel Platz offen. Leider konnte
Rickenbach aufgrund der sehr mangelhaften Chancenauswertung kein Kapital daraus
schlagen. Wer die Körbe nicht schiesst... der bekommt sie. Schötz konnte dank
guten Weitschüssen immer wieder in Front gehen und entschied so auch das
Schlussresultat zu seinen Gunsten.
Rickenbach - Beromünster 4:4 Immer wieder ein besonderer Match ist
das Michelsämter Derby gegen Beromünster. Auch dieses Jahr wieder: beide
Mannschaften konnten noch nicht so aufspielen wie erhofft und mussten sich
deshalb mit einem Tabellenplatz in der hinteren Hälfte begnügen. So entwickelte
sich bald ein spannender Zweikampf in dem die Kräfteverhältnisse ziemlich
ausgeglichen waren. In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch, aber keine
der Mannschaften konnte sich noch mit dem Siegtreffer absetzen.
Rickenbach - Wikon 10:10 Erst ein Punkt am heutigen Spieltag - das
ist natürlich zu wenig, wenn man der drohenden Abstiegsrunde entfliehen will.
Wikon, der letzte Gegner bot nun die Chance das Punktekonto noch etwas
aufzubessern. Von Anfang entwickelte sich eine intensive Partie und der
Körpereinsatz war auf beiden Seiten ein paar Mal am Rande der Legalität und
etwas darüber. Viele Körbe fielen auf beiden Seiten. 2 Sekunden vor Schluss beim
Spielstand von 10:10 fand ein Angriff der Wikoner statt, einer ihrer Spieler
stürzte in der Nähe des Korbes und der Schiedsrichter entschied auf Penalty.
Jetzt wurde es ganz spannend in der Halle. Mit einem verwandelten Penalty
könnten die Rickenbacher den schon sicher geglaubten Punkt wieder verlieren.
Doch dem Schützen flatterten offenbar die Nerven und er setzte den Ball neben
den Korb.
Runde 1 und 2 Rickenbach 2 startete am 3. und
11. Dezember in die beiden ersten Runden der diesjährigen Wintermeisterschaft.
Man erhoffte sich auch in der kommenden Saison den guten 3. Rang der
letztjährigen Meisterschaft zu bestätigen. Am ersten Spieltag jedoch mussten sie
gleich hartes Brot essen und gerieten beim zweiten Spieltag bereits arg unter
Zugzwang.
Rickenbach - Ruswil 5:7 Zuerst stand Ruswil auf dem Platz. Dass die
Rottaler ihre Spieltaktik seit der letzten Saison nicht geändert haben, merkte
man schon in den ersten Minuten: sie zeichneten sich durch eine schnelle
Angriffsauslösung und vor allem ein exaktes Kombinationsspiel vor dem
gegnerischen Korb aus. Trotzdem vermochten die Rickenbacher einigermassen
mitzuhalten, sie machten sich allerdings das Leben mit Konzentrationsschwächen
und Eigenfehlern selber schwer.
Rickenbach - Neuenkirch 3:6 Ein wirklich harter Brocken stand als
nächstes auf dem Programm: Neuenkirch 2. Diese platzierten sich letztes Jahr auf
dem 2. Platz. Ihre spielbestimmende Figur war wieder einmal mehr der Center,
immer gut positioniert und spiel- und sprungstark. So hatten die Rickenbacher
grosse Mühe die Neuenkircher Anspielversuche auf den Mann in der Mitte zu
unterbinden. Ausserdem konnten sie sich kaum in vernünftige Abschlusspositionen
bringen. Die überlegenen Neuenkircher konnten deshalb mit einem nicht ganz
unverdienten Sieg die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.
Rickenbach - Arth-Goldau 5:8 Der letzte Match dieses Spieltages war
gegen die Goldauer angesetzt. Das junge Team aus dem Kanton Schwyz spielte
frisch auf. Rickenbach hingegen war schon (oder immer noch?) etwas müde und
konnte das Tempo nicht immer mithalten. So konnten die Goldauer immer wieder in
Führung gehen. Den Rickenbachern hingegen fehlte das nötige Abschlussglück.
Rickenbach - Küssnacht 8:5 Neuer Spieltag, neues Glück. Möglichst
schnell wollte man den schlechten 1. Spieltag vergessen und sich vom hintersten
Tabellenrang verabschieden. Am liebsten gleich gegen den ersten Gegner:
Küssnacht. Tatsächlich lief (fast) alles besser als noch vor einer Woche: es
wurden schnelle, exakte Kombinationen gespielt und die meisten Eigenfehler
abgestellt. Schon früh konnten die Rickenbacher mit mehreren Körben in Führung
gehen. Das war natürlich Balsam auf die Wunden der angeschlagenen Mannschaft.
Küssnacht konnte nie wirklich gefährlich auftreten und so konnte die Führung
über die Zeit gerettet werden.
Rickenbach - Pfaffnau 6:3 Mit gestärktem Selbstvertrauen konnte man
nun die Partie gegen Pfaffnau in Angriff nehmen. Wie gewohnt traten die
Hinterländer ziemlich aggressiv auf. Fehlende Spielanteile versuchten sie mit
unfairen Attacken zu kompensieren. So gab es einige strittige Szenen. Rickenbach
hatte sich vorgenommen nicht auf solche "Spielchen" einzusteigen und sich auf
den Match zu konzentrieren. Dies gelang auch sehr gut, immer wieder konnten sie
sich in gute Abschlusspositionen bringen und diese auch nutzen. Die Hinterländer
konnten ihr Spiel niemals aufziehen und im Gegenzug auch nicht das konzentrierte
Spiel ihres Gegners zerstören.
Rickenbach - Menznau 5:7 Das Dessert des Tages wäre nun natürlich
noch ein Sieg gegen die als stark einzuschätzenden Allrounder aus Menznau
gewesen. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Menznau versuchte zwar Druck zu
machen, ihre Angriffe konnten aber oft geblockt werden. Rickenbach hatte in der
Offensive ziemlich viel Platz unter dem gegnerischen Korb, konnte die
erarbeiteten Chancen aber nur mangelhaft nutzen. So behielten die clever
spielenden Hinterländer am Schluss doch die Oberhand. |