Spielberichte 2. Mannschaft Korbball Wintermeisterschaft 2006/2007
Von Florian Hodel
Rückrundenbericht Rickenbach 2 kam in der Rückrunde
der Wintermeisterschaft nicht vom Fleck. Die Punkte wollten nicht auf dem
eigenen Konto landen, so resultierte zu Saisonende der Abstieg in die 3.
Liga.
Startschwierigkeiten Mit 5 Punkten aus der Vorrunde war
natürlich niemand zufrieden. Weitere Punkte mussten geholt werden, wollte man
nicht plötzlich mit dem Rücken zur Wand stehen. Am besten gleich gegen den
ersten Gegner der Rückrunde. Ruswil hiess dieser. Aus der Vorrunde hatte man
noch eine Rechnung offen, als die Ruswiler mit 10:6 als Sieger vom Platz gingen.
Tatsächlich konnte Rickenbach ein ansprechendes Spiel aufziehen. Die
kombinationsfreudigen Rottaler hatte man gut im Griff. Allerdings liess schon in
diesem Match die Trefferquote zu wünschen übrig. Da Ruswil auch nicht besser
traf, behielt Rickenbach das bessere Enden für sich und gewann mit 5:4. Auch
beim zweiten Gegner des Spieltages hätte an und für sich nicht viel gefehlt. Das
Spiel gegen Wikon gestaltete sich ziemlich ausgeglichen. Aber eben, zuletzt
fehlte das Abschlussglück, so gewannen die Wikoner mit 9:7. Zum Abschluss
des ersten Spieltages der Rückrunde wartete nun noch Menznau. Die jungen
Hinterländer spielten wie ein routiniertes Team und überzeugten mit guten
Spielzügen. Vor allem in der zweiten Halbzeit konnte Rickenbach dem nichts
Ebenbürtiges entgegensetzen. So verlor man dieses Spiel mit 6:11.
Nullnummer in der Mitte... Buochs, der erste Gegner des
zweiten Spieltages, schien auf dem Papier gleich ein guter Einstieg zu sein. Die
Buochser schlug man in der Vorrunde mit dem Fussballresultat von 4:2. Im
Verlaufe des Spiels konnte sich aber keine Mannschaft klare Vorteile sichern. So
ging auch dieser Match wieder knapp aus… zu Ungunsten der Rickenbacher die mit
6:5 verloren. Die Sport Union Ägeri befand sich schon die ganze Saison über am
unteren Ende der Tabelle. Deshalb wollte man sich im zweiten Spiel des Tages
gegen die Zuger abgrenzen. Aufgrund der Rickenbacher Spielgestaltung wäre dies
eigentlich möglich gewesen. Da aber wiederum einige hochkarätige Chancen
vergeben wurden, stand es am Ende 10:7 für die Mannschaft aus dem Ägerital.
Diese zwei Niederlagen waren natürlich kein gutes Omen für das anstehende
5-Sterne-Region-Derby gegen Beromünster. Die Beromünsterer hatte man bedeutend
besser im Griff als noch in der Vorrunde. Aber Sie ahnen es wahrscheinlich
bereits. Für Rickenbach schien der Korb wie zugemauert, wohingegen die
Beromünsterer Schüsse nur so in den Korb kullerten zum Schlussresultat von
5:3.
…und zum Schluss Jedem Spieler war wohl klar was es
geschlagen hatte. Wollte man nicht absteigen, mussten in der letzten Runde
mindestens vier Punkte her. Der erste Match gegen Zell sollte gleich
richtungsweisend sein. Engagiert ging Rickenbach ans Werk. Die spielfreudigen
Zeller taten das Ihre, damit sich ein attraktives und spannendes Spiel
entwickelte. Nur krankte das Rickenbacher Spiel wieder am selben Problem wie
schon in den vorherigen Spielen: Die Korbausbeute war nur mager. So konnte Zell
die beiden Punkte mit einem 5:7 Sieg nach Hause nehmen. Damit waren die Chancen
auf den Ligaerhalt auf ein Minimum gesunken. Nichtsdestotrotz wollte man
natürlich auch noch gegen Pfaffnau eine gute Leistung abliefern. Allerdings
waren die Hinterländer spielerisch überlegen und körperlich präsenter. So gewann
sie klar mit 7:3. Den Abschluss der Wintermeisterschaft bildete das Spiel gegen
den Leader Neuenkirch. Rickenbach konnten sich dabei gekonnt in Szene setzen.
Neuenkirch hingegen wirkte verunsichert und nervös. Trotzdem konnten sich „die
alten Hasen“ aus Neuenkirch dank ihrer Routine und Abgeklärtheit schlussendlich
mit 5:4 durchsetzen.
Die Ausbeute von sieben Punkten bedeutete den 10 Platz, welcher
gleichbedeutend mit dem Abstieg in die 3. Liga ist.
An dieser Stelle möchten wir unserem neuen Dresssponsor Andre Küng,
Gipserarbeiten, Rickenbach für seine grosszügige Unterstützung danken.
Vorrundenbericht Rickenbach II überwintert an
der diesjährigen Innerschweizer Korbball Wintermeisterschaft auf dem 7.
Rang. Mit dem neuen Trikot konnte man sich zwar modisch, nicht aber immer
sportlich gut in Szene setzen. Die Rangierung im hinteren Bereich ist einer
mässigen Chancenauswertung und fehlender Abgeklärtheit zuzuschreiben.
Ziel: gute Ausgangslage schaffen An dieser Stelle zuerst einmal ein herzlicher Dank an den
Sponsor des neuen Trikots: André Küng, Gipserarbeiten, Rickenbach. Vielen Dank
für die grosszügige Unterstützung! Dem neuen Trikot wollte man natürlich alle
Ehre machen und gleich mit tollen Resultaten in die Saison starten. Erste
Gelegenheit dafür bot sich gegen Menznau. Das Spiel gestaltete sich sehr
ausgewogen. Keine Mannschaft konnte sich wirkliche Vorteile erarbeiten. Ein
Problem war in diesem ersten Match schon augenfällig: die schlechte
Chancenauswertung. Ein Problem, das die Rickenbacher noch in weiteren Spielen
beschäftigen sollte. So ging das Spiel relativ ereignislos hin und her. Da auch
Menznau nicht allzu viele Treffer platzieren konnte, ging das Spiel knapp, aber
zu Ungunsten der Rickenbacher, mit 5:4 verloren. Als nächstes stand Wikon auf
dem Platz. Die stark verjüngte Mannschaft konnte sich spielerisch gut in Szene
setzen gegen ein Rickenbach, das immer noch mit einer schlechten Trefferquote
kämpfte. Diese Faktoren resultierten in einem Ergebnis von 6:5 für Wikon. Zum
Abschluss des Tages stand dann mit Ruswil noch ein harter Brocken auf dem
Matchblatt. Gegen die kombinationsstarke Mannschaft aus dem Rottal galt es zwei
Punkte zu beachten: solide in der Defensive stehen und nach vorne zu Treffern
kommen. Der zweite Punkt wurde dabei einigermassen erfüllt, der erste leider
weniger. Die Ruswiler konnten ihre spielerische Überlegenheit zu einem 10:6 Sieg
umzusetzen.
Unter Zugzwang Das Ziel der zweiten Runde war klar:
Punkte müssen her und zwar um jeden Preis! Eine erste Gelegenheit bot sich da
gleich gegen Buochs. Rickenbach krankte immer noch am selben Problem wie in der
ersten Runde; der schlechten Chancenauswertung. Da die Buochser aber den Tritt
zu keinem Zeitpunkt richtig fanden, mussten die Nidwaldner mit einer 4:2
Niederlage vom Platz. Den guten Schwung aus dem ersten Spiel wollte man
natürlich gleich in die zweite Begegnung hinübernehmen. Der Aufsteiger aus
Aegeri forderte hier zum Duell. Es schien tatsächlich als konnten die
Rickenbacher ihre Abschlusshemmungen ablegen, Ball um Ball fand den Weg in den
Korb. Nachdem die Defensive Aegeri's besten Korbschützen einigermassen im Griff
hatte, konnte man das Spiel für sich entscheiden und mit einem 8:5 Sieg vom
Platz gehen. Vier Punkte aus zwei Spielen, das war doch ein gutes Omen für das
anstehende Derby gegen Beromünster! Der Gegner aus dem Michelsamt spielte aber
frisch auf und liess die Rickenbacher Bemühungen das Spiel an sich zu reissen
Mal für Mal ins Leere laufen. Es fehlten Antrieb, Initiative und Kreativität im
Rickenbacher Spiel, was zu einem Resultat von 7:1 für Beromünster führte.
Abgrenzen nach hinten Der dritte Spieltag brachte im
ersten Spiel gleich eine grosse Herausforderung mit sich. Mit Neuenkirch stand
ein Team gegenüber, das sich fast jedes Jahr in den besten Rängen klassiert.
Rickenbach konnte aber gleich gut vorlegen. Mit bis zu drei Körben mehr als der
Gegner konnte man sich einen angenehmen Vorsprung erarbeiten. Vielleicht etwas
zu angenehm?! Jedenfalls konnte die Rickenbacher Defensive dem verstärkten Druck
nicht standhalten und der Match ging schlussendlich mit 8:8 aus. Schade um den
verlorenen Punkt, aber bereits gegen Pfaffnau bestand wieder die Chance das
Konto aufzubessern. Gewohnt aggressiv spielten die Hinterländer auf. Den
gefährlichen Pfaffnauer Center hatte man im Griff. Dass sich Pfaffnau aber zu
einer kompletteren, ausgewogenen Mannschaft weiterentwickelt hatte, zeigte sich
an den guten Kombinationen und den treffsicheren Weit- und
Mitteldistanzschützen. Der Sieg ging mit 7:4 an Pfaffnau. Zell war der letzte
Gegner des dritten Spieltages. In der Startphase konnten die flinken Zeller mit
einigen Körben Vorsprung davonziehen. Rickenbach konnte sich resultatmässig
immer wieder heranarbeiten. Zum Schluss reichte es aber nicht ganz und Zell
gewann knapp mit 8:7.
Aus den erspielten fünf Punkten resultierte der siebte Rang von zehn
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