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Turnerreise Vorderrhein25. Juni 2006 / Marcel Hüsler Pünktlich traf sich die Turnerschar für die Turnerreise an den Vorderrhein. Pünktlich? – Nicht ganz alle - aber nachdem auch Jacky eingetroffen war, waren wir dann doch definitiv vollständig. Nach einem Mittagshalt in der Raststätte Heidiland ging’s direkt weiter nach Ilanz. Am Bahnhof wurden wir dann abgeholt und zur Rafting-Basis nach Schluein gebracht. Nach dem Einkleiden mit Neopren-Anzügen ging’s dann weiter zur Einbootstelle. Nach einigen Erklärungen und Test betreffend Wassertemperatur konnten wir dann endlich zur zweistündigen Rafting-Tour starten. Die Stromschnellen erwiesen sich dann bald aber als relativ harmlos, trotzdem wurden wir einige male nass gespritzt. Landschaftlich ist die mehrheitlich unzugängliche Vorderrheinschlucht jedoch wirklich einmalig. Bald aber neigte sich die Fahrt in Reichenau dem Ende entgegen. Auf der Rückfahrt mit dem Zug konnte man noch einmal die Strecke aus einer etwas anderen Sicht betrachten. Nach dem wir dann trotz Orientierungsschwierigkeiten des Reiseführers doch noch das richtige Restaurant gefunden hatten, konnten wir ein gutes Nachtessen geniessen. Anschliessend führte man sich auf Leinwand das obligate WM-Spiel zu Gemüte und zuletzt wurden dann noch bis spät in die Nacht die verschiedenen Bars von Ilanz unsicher gemacht. Am nächsten Morgen war dann eine leichte Wanderung angesagt. Auch heute spielte das wunderbar warme und sonnige Wetter mit. Der Weg führte uns dem Vorderrhein entlang. Pünktlich zum Mittagessen gelangten wir an eine schöne Grillstelle. Der kühle Rhein hatte genau die nötige Temperatur um unseren Rotwein auf die ideale Trinktemperatur zu bringen aber auch um unsere Füsse abzukühlen. Dass man Baseballabschläge auch mit Steinen üben kann, haben dann Chregu und Michu noch bewiesen. Die zahlreich vorbeifahrenden Kanuten konnten glücklicherweise auf die geringe Trefferquote des Duos zählen. Bald war aber auch die Mittagspause vorbei und wir nahmen das letzte Teilstück bis zum Bahnhof Versam unter die Füsse. Mit einer Reserve von bestenfalls dreissig Sekunden erreichten wir dann unseren Zug Richtung Ilanz doch noch. Die Rückfahrt nach Rickenbach dauerte dann unerwartet lange. Zuerst machten wir wegen einem Unfall im Dorfzentrum Flims eine grössere Dorfrundfahrt. Schlussendlich lud uns dann Jonny bei seinem Zwillingsbruder noch zu einem Umtrunk auf dem Feusisberg ein. In dieser Gegend baut man übrigens extrem schnell, denn völlig unerwartet landeten wir auf Jonnys angeblich schnellstem Weg in der Einfahrt einer Tiefgarage. Der Block war doch das letzte mal noch nicht da, oder? Der Apero mit Nachtessen bildete dann den gelungenen Abschluss auf eine schöne Turnerreise.
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