Skiweekend Sedrun
9. März 2008 / Marcel Steiger
Am Samstagmorgen früh um 6.30 Uhr besammelten sich leider nicht
alle 24 TurnerInnen pünktlich mit Ski oder Snowboard und Gepäck
beim Kubus. So machten wir uns alle etwas verspätet mit sieben
Autos auf den Weg nach Andermatt.
Die Autos geparkt und am Bahnhof bereitstehend, konnten wir
gerade zusehen wie unser Zug nach Dieni davonfuhr. Das hiess eine
Stunde im Bahnnofkaffee warten bei Kaffe und Gipfeli. Die Zugfaht
dauerte nochmal dreiviertel Stunde und das Gepäck musste noch an
der Talstadion deponiert werden. Jetzt endlich konnten alle
loslegen mit Ski- oder Snowboardfahren
Als wir uns am späten Nachmittag in der Après-Ski-Bar
besammelten und ein paar Bierchen tranken, erzählten mehrere sie
wären gemütlich die Piste hinab gekurvt, ein paar prahlten sie
wären am schnellsten den Boardercross herab gerast, einige blöfften
sie wären am höchsten über die Kicker gejumpt, andere protzten sie
hätten in einem Restaurant gegessen mit der hübschesten
Serviertochter (Spruch: "Loge do") und den grössten Portion Schnipo
und noch andere logen sie wären gar nie auf den Ski oder Snowboard
gestanden. So kam schnell gute Stimmung auf und es wurde sogar noch
während der Zugfahrt zu unseren Hotels gesungen (Spruch: "Wieso
fahren wir eigentlich nicht öfters Zug?").
Bedauerlicherweise waren nicht alle im gleichen Hotel
einlogiert, vier TurnerInnen waren im Hotel LaVal in Rueras und
zwanzig TurnerInnen waren im Hotel Mira in Sedrun. Zuerst wurde in
einem Zimmer ein süffiger Apéro getrunken, danach wurde ein
schmackhaftes Abendessen eingenommen. Dann sahen einige in ihren
Zimmern fern und gingen etwas früher schlafen, die anderen tranken
zusammen in der Hotelbar mit der hübschen Barmaid (Spruch: "Loge
do")und gingen etwas später schlafen.
Der Sonntag begann für alle TurnerInnen anders: Viele
stärkten sich am feinen Frühstücksbuffet, einige klagten über
Schmerzen, manche schliefen aus und jemand erwachte auf dem Balkon.
Früher oder später nahmen alle den Zug von Sedrun oder Rueras nach
Dieni und kamen so doch noch zum Ski- oder Snowboardfahren.
Das Wetter war das ganze Wochenende bewölkt und nur zeitweise
schien die Sonne. Die Schneeverhältnisse waren gut, die Pisten zwar
etwas aufgeweicht aber pulvrig. Die Anstehzeit vor den Bergbahnen
hielt sich überall unter einer Minute.
Um 15.30 Uhr reisten wir mit dem Zug von Dieni nach Andermatt
zurück, danach fuhren wir wieder mit den Autos den Heimweg nach
Rickenbach. Traditionellerweise liessen dann einige Turner das
Wochenende im Inferno noch mal Revue passieren.
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